11. November 2017

ORBAN HAT RECHT!

Viktor Orban hat am 16. September in Budapest vor Kirchenvertretern eine Rede gehalten, die von der linksliberalen Presse in Westeuropa hemmungslos skandalisiert wurde. Der Grund ist wie oft in solchen Fällen schlicht der Umstand, daß Viktor Orban tabuisierte Wahrheiten klar und gut begründet vorgetragen hat. Eine englische Übersetzung der Rede ist hier zu finden: http://abouthungary.hu/speeches-and-remarks/viktor-orbans-address-at-the-congress-of-the-federation-of-christian-intellectuals/. Ich empfehle jedem die Lektüre. Viktor Orban ist nicht nur ein Politiker, sondern ein politischer Denker. Und er hat Recht mit allem, was er sagt. 
11. April 2017

PETRYS KNIEFALL

Die Frau Bundesvorsitzende legt’s drauf an. Ihr Strategieantrag, der schon die ihm gebührende Kritik gefunden hat, ist nicht der einzige Antrag, mit dem sie die AfD koalitionsreif schießen will. Es geht ihr auch ums Grundsatzprogramm – ja, richtig gelesen, nicht um das Bundestagswahlprogramm, das wir in Köln beschließen wollen, sondern um das Stuttgarter Grundsatzprogramm. Petry will es ganz offentlichen entschärfen. Der Antrag steht im Antragsbuch als TO1 ganz vorne: https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/111/2017/04/Antragbuch-BPT-April-2017-1.pdf Die Antragsteller (Doppel-M, Petry, Wurlitzer und Dreher) begehren, daß folgender Abschnitt an entsprechender Stelle ins Grundsatzprogram eingefügt wird: „Das Bekenntnis zur deutschen Leitkultur ist verbunden mit der Erkenntnis, dass im Hinblick auf die Kulturleistungen anderer Völker kein Anlass besteht, den nationalen Gedanken zu überhöhen. Die Politik der AfD ist unvereinbar mit politik-philosophischen Strömungen, die eine totale Alternative zum pluralistischen demokratischen System entwickeln. Insbesondere ist in der AfD für rassistische, antisemitische, völkische und nationalistische Ideologien kein Platz.“ Bereits der erste Satz […]
4. März 2017

Der 4. März 1919 – ein fast vergessener Tag sudetendeutscher Patrioten [Beitrag von G. Bergmann]

Am 04. März jährt sich zum 98. Male ein Ereignis, dessen Auswirkungen die Entwicklung Mitteleuropas bis mindestens zum Ende der 1940er Jahre in einer Weise beeinflusst haben, die kaum überschätzt werden können. Die Zeitspanne, in die dieses Ereignis eingebettet war, betraf die letzten Wochen des 1. Weltkrieges und die Monate danach auf dem Territorium der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie. Schon vor dem Waffenstillstand zwischen den Siegermächten des 1. Weltkrieges und Österreich-Ungarn am 3. November 1918 begann der Zerfall dieses Vielvölkerstaates in seine multiethnischen Bestandteile, so auch im böhmisch-mährischen Raum, in dem Tschechen und Deutsche den Großteil der Bevölkerung stellten. Nachdem am 21. Oktober 1918 die im Jahre 1911 gewählten Reichsratsabgeordneten aller deutschen Regionen Cisleithaniens in Wien die Provisorische Nationalversammlung für Deutschösterreich bildeten und der Inanspruchnahme aller deutschen Siedlungsgebiete durch die neue Republik Deutschösterreich zustimmten, riefen am 29. Oktober 1918 auf Grund eines einstimmigen Beschlusses die deutschen Abgeordneten Böhmens die Provinz Deutschböhmen als […]
28. Januar 2017

Zur Problematik der Rede von Björn Höcke – ein Beitrag von Gernot Bergmann

Der Wahlkampf ist eröffnet. In der Suche nach Andockstellen, die es ermöglichen der AfD mal kräftig vor das Schienbein zu treten, hat man sich nun die Rede von Björn Höcke ausgesucht, die er am 17.01.2017 in Dresden gehalten hat. Da wird man auch schon mal verleumderisch und verdreht den Sinn der Rede. Die Pseudoeliten aus den Altparteien, die Systemmedien und jene, die schon immer zu allem etwas zu sagen haben, fühlen sich beim Thema der falschen Maßstäbe und falschen Prioritäten bei der Identitätsfindung der Deutschen, das Höcke in seiner Rede aufgegriffen hat, nicht nur angepisst, sondern diese Berufsvergangenheitsbewältiger fühlen sich auch in ihren quasi-religiösen Gefühlen verletzt, da er angeblich das Holocaust-Gedenken der Deutschen kritisiert hat. Üble Verdächtigungen bis hin zu Nazivorwürfen stehen im Raum. Man hat den Eindruck eines Tollhauses, in dem sich diese Klientel zum gemeinsamen Veitstanz verabredet hat. Ich will hier nicht darauf eingehen, was wirklich gesagt und […]
20. Januar 2017

Vom Redner – ein Beitrag von Alexander Tassis

Einer, der reden will und wen fragt, was er reden darf, der ist kein Redner sondern ein Hampelmann des Gefragten. Einen solchen Typus gibt es in der antiken Rhetorik nicht. Solche rückgratlosen Gesellen sind Kreaturen der Neuzeit. Der Redner fragt nicht, er stellt sein Persönlichkeit in den Dienst einer Idee, die mit ihm eins wird, wenn er Redner ist. Er stellt dar, was er in seiner Zeit für notwendig erachtet. Er formt sich als Typus, der das Ideal mit Sinn erfüllt und rhetorisch äußert. Der Redner ist immer Geschichtsbildner, er will wandeln, was ist. Und daher steht das Ideal, das er fordert, in anderer Gestalt da, als es ohne ihn da wäre. Die Nation deren Wandlung der patriotische Redner fordert, steht anders in der Geschichte, wenn die Wandlung vollzogen ist. Es ist daher vollständiger Unsinn, zu fordern, auf Historie zu verzichten, um nicht rückwärtsgewandt zu erscheinen. Der Historiker aber ist […]
3. Januar 2017

GRENZEN SETZEN! – ein Beitrag von Hans-Thomas Tillschneider

Martin Sellner hat am 30.12 auf dem Blog der Sezession unter dem Titel „Sündenbock und Kantenschere“ (http://sezession.de/56928/) einen politischen Distanzierungsversuch vorgelegt, der in den Konsequenzen richtig, in der Begründung aber noch klärungsbedürftig ist. Ohne Zweifel richtig ist, daß wir uns vom extremistischen Narrensaum distanzieren müssen, weil er uns als eine lästige Kugelfessel Wirkungsradius nimmt und uns daran hindert, ins Zentrum der Macht vorzustoßen. Falsch jedoch ist die Vorstellung, es handele sich dabei um eine Art Preis der Macht, eine Eintrittskarte, ein Opfer, das das System von uns fordert. Das System der Altparteienherrschaft fordert gar nichts von uns. Es verteidigt seine Macht. Halb mythologisierend, halb psychologisierend meint Sellner, daß die demnächst noch ins patriotische Lager überlaufenden Opportunisten als Rechtfertigung ihrer späten Umkehr einen Sündenbock bräuchten: Radikale Elemente, die dem Opportunisten eine Möglichkeit bieten, zu erklären, weshalb er trotz der eindeutigen Verhältnisse so lange nicht übergelaufen ist. Er konnte doch erst die […]
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