27. Mai 2015

Die Patriotische Plattform begrüßt den Würzburger Beschluß

Auf einem Treffen von Vertretern aus 13 Landesverbänden am vergangenen Samstag in Würzburg wurde mit großer Mehrheit beschlossen, daß sowohl Bernd Lucke als auch Frauke Petry dem neu zu wählenden Bundesvorstand nicht mehr angehören sollten. Wir schließen uns dieser Forderungen an. Wenn zwei Führungspersonen öffentlich eine erbitterte Auseinandersetzung führen und es dabei, wie von Frauke Petry mehrfach bekundet, nicht einmal um inhaltliche Differenzen, sondern um rein persönliche Befindlichkeiten und Machtfragen geht, dann zeigen diese Personen, daß sie ihrer Führungsaufgabe nicht gerecht werden. Wir brauchen keine Streithähne, die sich über die Presse charakterliche Defizite vorhalten, aber für die gleichen Inhalte stehen, sondern – ganz im Gegenteil – Persönlichkeiten, die verschiedene Strömungen unserer Partei glaubwürdig repräsentieren und die notwendige inhaltliche Auseinandersetzung führen können, ohne ins Allzumenschliche abzugleiten. Wir brauchen eine gesittete Streitkultur statt des unwürdigen Gezänks der letzten Wochen. Der Vorstand der Patriotischen Plattform
23. Mai 2015

Mitgliedschaft im Verein „Weckruf 2015“ unvereinbar mit der Mitgliedschaft in der Patriotischen Plattform

Hiermit erklären wir die Mitgliedschaft in der Patriotischen Plattform für unvereinbar mit der gleichzeitigen Mitgliedschaft im Verein „Weckruf 2015“. Der von Bernd Lucke und seinen Mitstreitern gegründete Verein „Weckruf 2015“ verfolgt das Ziel, aus der AfD eine Partei nach dem Bilde der Altparteien zu machen. Es geht den Initiatoren dieser Bewegung ausdrücklich nicht um einen grundsätzlichen Wandel der Politik hin zu einem modernen Patriotismus und einem neuen deutschen Selbstbewußtsein, sondern darum, sich möglichst widerstandslos in die herrschende Parteienoligarchie einzufügen. Anstatt die Herrschaft der politischen Korrektheit zu hinterfragen, werden die Mitglieder in der Satzung auf jene Art von „Toleranz“ verpflichtet, die das genaue Gegenteil von echter Toleranz bedeutet. Somit steht die politische Agenda des „Weckruf 2015“ der Zielsetzung der Patriotischen Plattform konträr entgegen. Wer sich im „Weckruf 2015“ engagiert, kann nicht gleichzeitig die Ziele der Patriotischen Plattform verfolgen. Der Vorstand der Patriotischen Plattform
7. Mai 2015

STELLUNGNAHME DER PATRIOTISCHEN PLATTFORM: BJÖRN HÖCKE HAT KEINE GRENZEN ÜBERSCHRITTEN, ER HAT DIE RECHTSLAGE BESCHRIEBEN!

Wie verschiedenen Presseberichten zu entnehmen ist, haben Frauke Petry, Alexander Gauland und Marcus Pretzell Björn Höcke für seine jüngsten Äußerungen zur NPD teilweise heftig kritisiert. Diese Kritik ist überzogen, und sie entstellt, was Björn Höcke tatsächlich gesagt hat. Björn Höcke hat gegenüber der „Thüringer Allgemeinen“ unmißverständlich klargestellt, daß die NPD als Ganzes „eindeutig als extremistisch einzustufen “ ist und hat in diesem Zusammenhang nur bezüglich einzelner Mitglieder gesagt: „Ich gehe nicht davon aus, dass man jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen kann“. Diese Aussage wurde dann von der „Thüringer Allgemeine“ unter dem Titel „Thüringer AfD-Chef Höcke distanziert sich nicht von der NPD“  in ein falsches Licht gesetzt. Statt sich gründlich darüber zu infomieren, was Björn Höcke tatsächlich gesagt hat, und ihn gegen Falschdarstellungen zu verteidigen, lesen führende Mitglieder unserer Partei allem Anschein nach nur die Schlagzeilen und reagieren mit reflexhafter Kritik. Das ist der Stil der Altparteien, den wir, die […]
Mitglied werden!