Mit Erstaunen mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß der Bundesvorstand ein Parteiordnungsverfahren gegen Björn Höcke beschlossen hat.

In unserem Parteiprogramm steht: „Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.“

Björn Höcke hat nichts anderes getan, als diesen Programmpunkt zu erläutern. Er hat wie kein anderer den Mut zur Wahrheit bewiesen, den wir uns auf die Fahnen geschrieben haben. Es ist der Mut des großen Charakters, der politische Prinzipen hat, derer er sich nicht zu schämen braucht.

Diejenigen, die über ihn herfallen, sind bestenfalls von blanker Feigheit getrieben, schlimmstenfalls aber suchen sie den eigenen Vorteil und nutzen die Angriffe des Establishments, um einen Konkurrenten loszuwerden. Für ihr persönliches Machtstreben gefährden sie den Erfolg bei der Bundestagswahl. Wenn etwas der Partei schadet, dann dieses Verhalten!

Björn Höcke hat unserer Partei noch nie geschadet – im Gegenteil: mit seiner klaren Sprache, seinem Mut und seinem Charisma mobilisiert er die Wähler wie kein anderer. Was unserer Partei schadet, das ist der Zwist und der Streit, den die Parteifreunde provozieren, die Björn Höcke nun öffentlich in den Rücken fallen.

Es gibt keinen falschen Zeitpunkt, die Wahrheit auszusprechen. Björn Höckes Mut, sein Angriffslust und seine Prinzipientreue sind unser Erfolgsrezept. Die Empörung der Altparteien und der etablierten Medien ist unsere Stärke, wenn wir nur Einigkeit zeigen. Das Parteiordnungsverfahren gegen Björn Höcke muß sofort zurückgenommen werden!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform