Unsere vor wenigen Tagen auf facebook veröffentlichte Graphik „Die Aslypolitik fuhr mit“ hat bei Freund und Feind ein unerwartet starkes Echo ausgelöst. Unerwartet erschien uns dieses Echo, weil die Botschaft in unseren Augen so selbstverständlich war, daß wir uns weder vorstellen konnten, damit auf größeren Widerstand zu stoßen noch größeren Beifall zu ernten. Es war vielmehr etwas, was einfach gesagt werden mußte.

Merkel ist mittelbar mitschuldig an dem Attentat eines arabischen Islamisten in Berlin. Hätte sie 2015 die Grenzen geschlossen und Deutschland vor der Völkerwanderung aus Nahost geschützt, wie es ihre Pflicht gewesen wäre, wäre es dazu nicht gekommen. Jeder halbwegs vernünftige Beobachter der Lage kann sich ausrechnen, daß dann, wenn wir ungeprüft hundertausende Menschen aufnehmen, die ein von islamistischem Terror zerrissenes Land verlassen, unter ihnen auch islamistische Terroristen sind. Merkel hat Ereignisse wie den Anschlag in Berlin zumindest fahrlässig in Kauf genommen – und genau in diesem Sinne trägt sie Schuld.

Unsere Graphik „Die Asylpolitik fuhr mit“ sollte genau das zum Ausdruck bringen. Der Aufschrei im linksliberalen Establishment – unsere Graphik hat es sogar bis in die Huffington-Post gebracht – erklärt sich wohl einfach dadurch, daß Wahrheit mitunter weh tut.

Die erhitzte Meute, die nicht wußte, wohin mit ihrer Wut, versuchte zunächst, facebook zu einer Löschung des Posts zu bewegen. Da der Post beim besten Willen gegen keine Richtlinie von facebook verstoßen hat, war man dort so fair, die Löschung zu verweigern. Stattdessen hat facebook – das nur am Rande bemerkt – unseren kreuzbraven Post „Afghanen abschieben“, mit dem wir sogar die Bundesregierung gegen linkslastige Kritik aus den Reihen der AfD in Schutz nehmen wollten, gelöscht. Weshalb, ist uns ein Rätsel. Vermutlich wollte man den Nachweis erbringen, gegen die Patriotische Plattform doch nicht ganz tatenlos zu bleiben.

Die Meute der Denunzianten jedenfalls war außer sich, daß ihre Bemühungen erfolglos bleiben und wühlte weiter. Die wackeren Gesinnungswächter bemerkten, daß auf der Graphik das Scania-Logo des Lastwagens zu sehen war und glaubten, uns damit, sozusagen im Umweg über das Marken- und Medienrecht, Schaden zufügen zu können. Ergebnis: Der Leiter der Presseabteilung von Scania bat uns, das Scania-Logo auf der Graphik unkenntlich zu machen.

Da der Brief höflich formuliert war und unser Ziel nicht darin besteht, mit einer schwedischen Lkw-Firma Streit anzufangen, sind wir der Bitte nachgekommen und haben die Graphik heute erneut veröffentlicht – nun ohne Scania-Logo, aber im übrigen unverändert, denn an unserer Haltung wie auch an den Verhältnissen hat sich nicht das Geringste geändert.

Wir werden weiterhin Klartext sprechen. Wir werden die Verantwortlichen weiterhin beim Namen nennen, und zwar auch und gerade die Schreibtischtäter, die in ihren wohltemperierten Büros in Berlin Entscheidungen treffen, die Mord und Totschlag mit sich bringen, und die deshalb Blut an ihren Händen haben.

Hans-Thomas Tillschneider (Sprecher der Patriotischen Plattform)