Die Patriotische Plattform tritt dafür ein, dass sich unsere Partei noch offensiver den Volksdeutschen und Vertriebenen sowie deren Nachkommen zuwenden muss. Sie haben für ihr Deutschtum oftmals einen sehr hohen Preis, nämlich den Verlust des Lebens und der Heimat, zahlen müssen. Wir halten deren Erbe und die Erinnerung an ehemalige deutsche Siedlungsgebiete ausdrücklich in Ehren und sind bereit, die Würde unserer Vorfahren und Landsleute sowie deren enormes kulturelles Erbe jederzeit zu verteidigen.

Dabei stellen wir die derzeitigen Grenzen in Europa nicht in Abrede und lehnen jeden Konflikt mit unseren europäischen Nachbarn in Polen, Tschechien und anderswo ganz klar ab. Heute müssen die europäischen Völker zusammenstehen und dürfen nicht die Ressentiments und Kämpfe von gestern austragen. Es geht nicht um ein Aufreißen alter Wunden, aber um eine Erinnerung in Würde für unser Volk. Selbst in CDU und CSU existieren Strukturen, welche den Belangen der Deutschen aus dem Osten Rechnung tragen. Dies muss die AfD nicht kopieren, aber diese Milieus müssen noch stärker in der Partei verankert werden. Dies ist sowohl aus grundsätzlich patriotischen Motiven als auch aus wahlstrategischen Gesichtspunkten geboten. Die lauwarme Vertretung der Interessen dieser Gruppen dürfen wir nicht den Unionsparteien überlassen. Vergessen wir die alte Heimat von Millionen Deutschen nicht und pflegen wir die Erinnerung. Ohne Schaum vor dem Mund, aber auch nicht als pflichtvergessene Akteure, die ihre Wurzeln kappen und verleugnen!

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