Mit großem Befremden mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, sich gegen die geplante Abschiebung junger Afghanen ausgesprochen hat. Es sei ihnen nicht zumutbar, in das vom Krieg gebeutelte Land zurückgeschickt zu werden. Die Patriotische Plattform erteilt diesem Vorstoß eine klare Absage. Die Ansicht des Herrn Junge entspricht nicht dem Geist der AfD.

Der Generalfehler der etablierten Einwanderungspolitik besteht darin, daß sie sich durch das humanitäre Argument erpressen läßt und ihrerseits damit Kritiker unter Druck setzt. Wenn unsere schwache und unfähige Bundesregierung sich aber in einem Punkt zu einer Position der Stärke und Strenge durchringt, dann verdient sie dafür Unterstützung und keine Kritik!

Indem Junge das humanitäre Argument spielt, zeigt er, wie stark er dem politischen Denken der etablierten Parteien verhaftet ist. Die Aufgabe der Alternative für Deutschland jedoch besteht darin, einen Gegenstandpunkt zur Politik der Altparteien einzunehmen. Wir halten es in der Frage der Einwanderungspolitik deshalb mit Gauland, der Anfang des Jahres erklärt hat, man dürfe sich nicht von Kinderaugen erpressen lassen. So äußert sich eine Alternative für Deutschland.

Der Vorstand der Patriotischen Plattform

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