Die Patriotische Plattform empfindet es als unpassend, dass von Seiten der AfD das auf dem weitgehend gescheiterten Multikulturalismus basierende kanadische Modell zum Bezugspunkt diesbezüglicher Überlegungen in Fragen der Einwanderung gemacht wird. Kanada ist ein Flächenland mit nur bedingt definiertem Staatsvolk und der Geschichte eines klassischen Einwanderungslandes, wie dies etwa auch auf die USA, Australien und Neuseeland zutrifft.
Mit dem über zig Jahrhunderte im Herzen Europas gewachsenen deutschen Volk, unserer geographischen Mittellage, und der sehr hohen Bevölkerungsdichte, ist dies überhaupt nicht vergleichbar. Man übernimmt damit die Terminiolgie der anderen, multikulturalistisch geprägten Seite.
Empfehlenswert ist hier eher ein Blick nach Japan. Man hat dort natürlich Ausländer im Lande, aber man achtet das Maß und hat die ureigenen Interessen klar im Blick. Die japanische Nation beherbergt ein gewachsenes und homogenes Volk, welches nur punktuell auf sehr begrenzte Einwanderung setzt (statt Gastarbeiterimport durch den Druck globaler Lobbygruppen, setzte man auf Automatisierung der Industrie) und seine Identität schützt und erhält, auch hier ist wie im Falle unserer Nation eine enorme Bevölkerungsdichte gegeben. Mit Vorbildern wie Australien und Kanada geht man nur der Einwanderungslobby auf den Leim. Daher mehr Japan in der Einwanderungspolitik wagen!
Beschäftigen wir uns in der AfD mit dem japanischen Modell und führen wir nicht den Diskurs des polit-medialen Establishments!