Der AfD-Landtagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt hat den NPD-Aussteiger Stefan T. als Wahlkreismitarbeiter angestellt und damit einen aktiven Beitrag zu dessen politischer Resozialisierung geleistet. Stefan T. ist 2012 aus der NPD ausgetreten, hat sich glaubhaft von dieser Partei distanziert und andere dazu bewogen, die Partei ebenfalls zu verlassen.

Anstatt diesen Dienst an der Demokratie lobend hervorzuheben, berichtet die Mainstreampresse ausschließlich skandalisierend, stellenweise auch irreführend über den Vorgang. Der tagesspiegel beispielsweise hat in der Schlagzeile verschwiegen, daß es sich bei Stefan T. um einen Ex-NPD-Mann handelt, und spricht nur von einem NPD-Mann, was den falschen Eindruck einer Zusammenarbeit von AfD und NPD erweckt: http://www.tagesspiegel.de/politik/sachsen-anhalt-afd-abgeordneter-stellt-npd-mann-als-mitarbeiter-ein/13488068.html.

Eine solche Berichterstattung hat mit dem Demokratie- und Informationsauftrag der Presse nichts mehr zu tun und verdient mit Fug und Recht, „Hetze“ genannt zu werden. Die Presse verfährt nach dem Prinzip „Einmal NPD, immer NPD“. Sie spricht Menschen das Menschenrecht ab, ihre Einstellung zu ändern, und verhindert damit, daß ausstiegswillige Mitglieder die NPD verlassen. Wir weisen diese Haltung als irrational und menschenfeindlich zurück.

Die Skandalisierungsversuche der Journaille sind umso weniger nachvollziehbar, als namhafte Vertreter des Establishments während der 70er Jahre in kommunistischen Splittergruppen aktiv waren und dann über die Grünen ihren Weg zurück in die Gesellschaft gefunden haben. Die Grünen haben dabei nicht nur politische Extremisten, sondern sogar Personen, die wegen terroristischer Akte rechtskräftig verurteilt waren, rehabilitiert und sozialisiert. Auch die CDU hat im Laufe der Zeit mehrere EX-NPD-Mitglieder aufgenommen, wie etwa Gert Hoffmann, der es dann in der CDU von 2001 bis 2014 zum Oberbürgermeister von Braunschweig gebracht hat, ohne daß ihm seine Jugendsünde nachgetragen worden wäre. Wir sagen: Was die CDU und die Grünen können, das kann die AfD allemal.

Der Vorstand der Patrotischen Plattform