Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer der feigen und brutalen islamistischen Anschläge in Paris. Wie konnte es dazu kommen?

Anläßlich der Attentate in Paris wird derzeit lautstark über Schuld und Unschuld des Islam diskutiert. Diese Fragestellung ist verkürzt und führt am Kern des Problems vorbei.

Der Islam mag eher zu Gewalt neigen als das Christentum, die aktuellen Konflikte aber haben sich erst dadurch ergeben, daß in den Elendsvierteln der europäischen Großstädte islamische Parallelgesellschaften entstanden sind.

Ursache des Konflikts ist so gesehen nicht der Islam, sondern der Umstand, daß fremde Kulturen aufeinanderprallen. Schuld ist damit eine Politik, die sich vom utopischen Leitbild der sog. „multikulturellen Gesellschaft“ dazu verführen ließ, Einwanderung nicht zu steuern und von Einwanderern so gut wie keine kulturelle Anpassung einzufordern.
So erst konnte es auf europäischem Boden zu jenem Zusammenstoß der Kulturen kommen, den Samuel Huntington für das 21. Jahrhundert prophezeiht hat und der mit den Attentaten von Paris eine neue Eskalationsstufe erreicht zu haben scheint.

Schuld daran ist außerdem eine Außenpolitik, die den Grundsatz der Nichteinmischung über Bord geworfen und etwa im Fall Syrien im Namen von Demokratie und Menschenrechten genau jene Extremisten gefördert hat, aus deren Umkreis die Täter von Paris kamen.

Damit Terrorakten, wie sie Paris in den vergangenen Tagen erlebt hat, der Boden entzogen wird, müssen die europäischen Staaten ihre Politik grundlegend ändern: Weg vom Konzept einer multikulturellen Gesellschaft hin zur Durchsetzung einer europäischen Leitkultur, basierend auf den christlichen Werten Europas, auf der Freiheit des Individuums!
Weg vom Interventionismus hin zum alten Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform