16. Mai 2014

Energiepolitik aus patriotischer Sicht – von Ralf Schutt

In der heutigen Bundesrepublik klafft ein Graben zwischen der offiziellen Propaganda und der Wirklichkeit, wie sie von immer mehr kritischen und engagierten Bürgern wahrgenommen wird. Während bei der Eurorettung die Eurokraten postulieren, dass es den Südländern besser ginge, beweisen die Zahlen noch höhere Defizite, als sie vor der „Rettung“ genannt wurden. Deshalb flüchtet sich die Politik in immer abenteuerlichere Thesen – zuletzt die Ankündigung von negativen Guthabenzinsen für Sparer. Wenn kritische Geister auf die unvermeidlich drohenden Zusammenbrüche hinweisen, stehen sie gegenüber den Normalos wie Verrückte da. Das herrschende Klima-Dogma besagt, dass die vom Menschen verursachten Emissionen von Kohlendioxid der maßgebliche Antrieb für eine zukünftige katastrophale Klimaerwärmung sind. Das IPCC, ein politisches Organ der Uno, das Belege für diese Doktrin sammeln und verbreiten soll, und sein deutscher Ableger, das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), bringen beinahe im Wochen-Rhythmus Thesen in die Welt, und Medien verbreiten sie dankbar. Kein Klimaskeptiker (die verschärfte […]
25. März 2014

Deutscher Patriotismus im heutigen Europa • von Menno Aden

Patriotismus kann als das von der Staatsmacht oder einem Führer politisch wirksam gemachte Gemeinschaftsgefühl einer völkisch einheitlichen Gruppe angesehen werden. In dieser Sicht besteht die Gefahr, welche Le Bon in seiner Psychologie der Massen bis heute gültig beschrieben hat: Intellektuelle Hemmung in der Masse und Steigerung der Gemütsbewegung. Gleichschritt, gleich fühlen, gleich denken – ist die Parole. In diesem Zustand sei die Masse zu Höchstem fähig – sowohl im Guten zur Aufopferung für die ihr vorgestellten Ziele, als auch im Bösen in der Verfolgung angeblicher Feinde. Vielleicht hat der im englischen Sprachraum berühmte Sentenzenschmied Samuel Johnson (1709 – 84) dieses vorwegnehmen wollen, als er zu Boswell kurz und knapp sagte: Patriotism is the last refuge of the scoundrel – Patriotismus ist die letzte Ausrede des (will sagen: politischen) Verbrechers. In dieser Form ist Patriotismus, Nationalismus, Chauvinismus oder Jingoismus in den letzten Jahrhunderten vielfach politisch wirksam gemacht worden. Aber das sollte […]
16. März 2014

Die AfD als populäre Volkspartei – von Hans-Thomas Tillschneider

„Gehören Liberale noch in die AfD?“ Das ist für Professor Asch aus Freiburg im Moment die Kern- und Schicksalsfrage unserer Partei. Er hat sie zum Titel eines Aufsatzes gemacht und eine Antwort geliefert, die Widerspruch provoziert (http://www.kolibri-afd.de/gehoeren-liberale-noch-in-die-afd-eine-antwort-auf-alexander-dilger/305/). Unser Land verfügt mit der FDP über eine etablierte, traditionsreiche Partei, die Liberalen aller Couleur politische Heimat zu geben vermag. Ausgenommen sind vielleicht ausgesprochen nationalliberal gesinnte Bürger, aber die meint Professor Asch wohl eher nicht, wenn er von „Liberalen“ spricht. Wie dem auch sei: Weshalb das Schicksal der AfD von ihrer Aufnahmefähigkeit ausgerechnet für Liberale abhängen soll, erschließt sich nicht auf Anhieb. Professor Asch denkt es sich in etwa so: Unsere Gegner drängen uns mit aller Macht an den politischen Rand. Sie unterstellen uns Extremismus und bekämpfen uns mit Zuschreibungen, die falsch und unfair sind, die wir uns aber trotzig zu eigen machen. So kommt eine Selbstradikalisierung in Gang, eine verhängisvolle psychische Kettenreaktion, […]
13. März 2014

Plädoyer für mehr Deutsch im Radio – von Ralf Hickethier

„Deutschland schafft sich ab“, sagt Thilo Sarrazin. Dafür gibt es viele Bespiele. Eines ist das Folgende: Viele empfinden nichts mehr dabei, dass im Gegensatz zu allen anderen europäischen Ländern, die von den Sendern gespielte Musik zu über 90 Prozent englischsprachig ist. Achten Sie doch einmal darauf, wie das ist, wenn sie durch eines unserer Nachbarländer fahren. Die fast totale sprachliche Hörigkeit findet sich nur in Deutschland und Österreich, in den anderen Ländern auch dann nicht, wenn die Musik für ein junges Publikum bestimmt ist. Da gibt es noch ein starkes Gefühl für das Eigene, das sich bei uns kaum noch regt. Was ist das Anderes als der Beweis, dass sich Deutsch-Land in kulturell-sprachlicher Hinsicht bereits weitgehend selbst abgeschafft hat? Dieses strebsame, lernbegierige Volk hat sich selbst mit dem Bade ausgeschüttet und ist nun dabei, sich endgültig kulturell zu entkernen, wenn Parteien wie die AfD nicht laut und deutlich STOPP sagen. […]
16. Februar 2014

Demokratie versus Kapitalismus – von Karl Albrecht Schachtschneider

    Demokratie versus Kapitalismus Vom Recht des Menschen   Thesen   I 1. Demokratie ist die Staats- und Regierungsform freier Menschen. In diesem Sinne ist Demokratie der griechische Begriff für den römischen Begriff Republik. Das Grundprinzip der Republik und damit der Demokratie ist: Res publica res populi; demokratisch formuliert: Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus (Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG) oder: Politik ist Sache des Volkes. Das Volk ist die Bürgerschaft, die Menge von Menschen, die in einem Staat zusammen leben. Der Staat aber ist nach Kant „die Vereinigung einer Menge von Menschen unter Rechtsgesetzen“. Es gibt folglich keinen Staat ohne gesetzliches Recht, ohne Gesetze und Gesetzlichkeit, die den Prinzipien des Rechts genügen. 2. Es gibt kein Recht ohne Freiheit, ohne Gleichheit und ohne Brüderlichkeit (Solidarität); denn das Recht gehört zum Menschen. Es ist die Menschheit der Menschen. Der Mensch aber ist frei (geboren). Er ist mit […]
4. Februar 2014

Neu denken • von Ralf Hickethier

Ich gebe es ja zu: Ich bin ein Schwärmer, und zwar für die Familie in einer zunehmend kälter werdenden Welt gepflegter Einsamkeiten. Die größtmögliche Familie ist für mich die Nation. In ihr ist die familiäre Liebe so weit aufgespannt, wie das nur möglich ist: Ich kenne die wenigsten der 81 Millionen „Familienmitglieder“ und doch eint uns eine Sprache, Kultur und Mentalität. Das ganze Universum und die ganze Welt kann ich nur platonisch und abstrakt lieben. Und auch Europa ist für meine konkrete und praktische Liebe noch zu groß, denn mein Leben ist endlich und begrenzt. Leipzig ist mein Zuhause und Deutschland. Es ist das letzte Beziehungsnetz, das mir Halt gibt, wenn ich aus den engeren familiären Beziehungen und Bindungen herausfalle. Freiheit ohne Vertrautheit und Zusammengehörigkeitsgefühl nutzt gar nichts; das beweist das tragische Schicksal vieler Emigranten, die zwar dem Naziregime entkamen, dann aber ohne ihr geliebtes Deutsch(land) den Lebensmut verloren. Ich […]
28. Januar 2014

AFD – kein Grund zum Verzweifeln! • von Hans-Thomas Tillschneider

Es kriselt in der AfD, doch sie wird schlechter geredet, als sie ist. Ihr künftiger Erfolg hängt davon ab, ob es ihr gelingt, sich dem Sog selbsterfüllender Untergangsprophezeihungen zu entziehen. Eine Lagebetrachtung von Hans-Thomas Tillschneider.
Mitglied werden!