Der Begriff „Kirchenasyl“ steht für die Praxis der „Kirchen“, die Abschiebung ausreisepflichtiger Ausländer zu vereiteln. Die illegalen Einwanderer werden in eine Kirche gebracht, und die Polizei greift aus Scheu vor dem Frieden des Sakralbaus nicht zu. Die „Kirchen“ begründen ihr Handeln für gewöhnlich mit der christlichen Nächstenliebe. Sie glauben, sich aus höherem Recht über die Gesetze hinwegsetzen zu dürfen. Der Staat duldet die Praxis, wie er so viele weitere Mißstände duldet und Rechtsbrüche hinnimmt.

Die Magdeburger Volksstimme hat über einen aktuellen Fall von Kirchenasyl aus Sachsen-Anhalt gar unter der Überschrift „Gottgewollter Gesetzesbruch“ berichtet (http://www.volksstimme.de/…/kirchenasyl-gottgewollter-geset…). Gott mag vieles wollen, aber er will sicher nicht, daß unser schönes Land zum Sozialamt der Welt verkommt!

Das sog. Kirchenasyl ist nichts anderes als frecher Rechtsbruch. Kirchenasyl ist die Komlipzenschaft von linken Überfremdungsaktivisten und Kirchenmännern, die Gutmenschentum mit Glauben verwechseln. Letztlich dürften dabei auch finanzielle Motive eine Rolle spielen, verdient doch die Kirche nicht schlecht an der Masseneinwanderung.

Mit Nächstenliebe hat all das rein gar nichts zu tun. Nächstenliebe ist keine moralische Pflicht, jeden X-beliebigen aufzunehmen, der findet, daß es sich bei uns besser leben läßt. Nächstenliebe soll einem die Augen öffnen für das, was im Verhältnis zu denen, die uns nahe sind, immer schon wirkt: mein Verwandter, mein Kind, meine Frau, mein Nachbar, mein Freund, mein Kollege, mein Parteifreund, mein Bundesbruder und natürlich auch der Mitbürger, der mir in Sprache und Kultur verbunden ist, sie alle sind meine Nächsten.

Wer Masseneinwanderung fördert und sich dabei sogar über Recht und Gesetz hinwegsetzt, der handelt gegen die Nächstenliebe, ja, der versündigt sich an seinem Mitbürger. Kirchenasyl ist eine Instrumentalisierung der Religion zu politischen Zwecken und damit letztlich eine Pervertierung des Glaubens.

Daraus kann nur eine Konsequenz gezogen werden: Schluß mit dem Kirchenasyl! Null Toleranz gegenüber illegalen Einwanderern und ihren Helfershelfern. Der Sakralbau Kirche wurde schon durch die real existierenden Körperschaften des öffentlichen Rechts, die sich „Kirchen“ nennen, mannigfach entweiht. Nur keine falsche Scheu. Rechtsbruch ist Rechtsbruch. Ob ein illegaler Einwanderer in eine Kirche oder sonst einen Unterschlupf verbracht wird, macht keinen Unterschied. Hier kann es nur heißen: Zugriff!

Hans-Thomas Tillschneider