Wie durch Medienberichte bekannt wurde, soll Petra Federau, Listenkandidatin der AfD-Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl am 4.9.2016, einen Escort-Service betrieben haben, der Begleitdamen in die arabische Welt vermittelt hat. Kreise der AfD Mecklenburg-Vorpommern fordern nun, Petra Federau deshalb von der Liste streichen zu lassen.

Die Patriotische Plattform lehnt dieses Ansinnen entschieden ab. Die Tätigkeit der Petra Federau erscheint nur aus einer ausgeprochen prüden Haltung heraus fragwürdig, die wir als moderne Patrioten von uns weisen. Das Problem ist nicht eine Handvoll deutscher Frauen, die meinen, ihr Geld verdienen zu müssen, indem sie arabische Ölmillionäre begleiten, sondern das Problem sind Millionen arabischer Versorgungsnomaden, die hierher kommen, um von unserem Sozialstaat zu profitieren, und unsere Frauen sexuell belästigen.

Weiterhin ist die Streichung eines gewählten Kandidaten von der Liste politisch nicht zu rechtfertigen. Petra Federau wurde von einem Landesparteitag auf die Liste gewählt; nur ein Landesparteitag kann sie wieder abwählen. Gerade auch angesichts der causa Arvid Samtleben, der in ähnlicher Weise von der Liste entfernt wurde, sagen wir: Petra Federau darf nicht von der Liste gestrichen werden! Es darf nicht sein, daß die AfD sich einen Ruf als die Partei erwirbt, die ihre Landeswahllisten per Vorstandsbeschluß zurechtschneidet.

Die AfD ist nicht undemokratisch und prüde, sie ist demokratisch und modern! Solidarität mit Petra Federau!