Wie die Presse in den vergangenen Stunden berichtet hat, soll der Bundesvorstand der AfD Björn Höcke gegenüber eine Rüge erteilt haben, und zwar sowohl für seine strittigen Aussagen zum afrikanischen Bevölkerungsüberschuß als auch für seine Gratulation an Marine le Pen zu ihrem Wahlsieg.

Nach Informationen, die der Patriotischen Plattform vorliegen, ist das eine Falschmeldung! Im Bundesvorstand ist keine Mehrheit für eine Rüge an Björn Höcke zustande gekommen. Wir begrüßen es sehr, daß sich die politische Vernunft im Bundesvorstand durchgesetzt zu haben scheint. Wollte der Bundesvorstand jede „politische Torheit“ rügen, würde er vermutlich seine ganze Zeit mit dem Erteilen von Rügen zubringen.

Nun gilt es aufzuklären, wie die Falschmeldung zustande kam. Wir sehen den Pressesprecher in der Verwantwortung. Und an die Adresse jener Parteifreunde, die nichts Besseres zu tun haben, als zusammen mit allen Kräften des Establishments auf Björn Höcke einzuschlagen, richten wir einmal ernsthaft die Frage:
Was ist unser Problem? Ein Politiker, der mit 99 von 100 seiner Aussagen den Nagel auf den Kopf trifft und vielleicht einmal etwas sagt, woran sich die Geister scheiden, oder die aktuelle Masseneinwanderung, die alles bedroht, was wir in Jahrhundertenan materiellen und geistigen Werten aufgebaut haben?

Mag sein, daß Björn Höckes Aussagen zum afrikanischen Bevölkerungsüberschuß wenig zielführend sind. Es sind aber nur wenige Sätze einer vor Wochen gehaltenen Rede, die ansonsten tadellos war – eine Rede von vielen tadellosen Reden, die Björn Höcke seit Monaten unermüdlich auf Demonstrationen und Parteiversammlungen hält. Und was seine Gratulation an Marine le Pen angeht, so kann es nicht den geringsten Zweifel daran geben, daß sie richtig und wichtig war. Björn Höcke dafür zu tadeln, wäre wahrlich eine politische Torheit gewesen. Björn Höcke hat unser aller Lob und Dank verdient, aber keine Falschmeldungen über angebliche Rügen!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform