Bis 2012 wurde die Zahl der jährlich gestellten Asylanträge noch in 10.000er-Zahlen angegeben, ab 2013 dann in 100.000er-Zahlen, und für dieses Jahr erwarten alle Prognosen mehr als eine Million – es könnten gut und gerne auch zwei werden. Ich frage mich: Wann werden wir über achtstellige Zahlen sprechen?

Die Politik hantiert mit Summen, die jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren haben. Die Flut von Millionen von Einwanderern und Milliarden von Schulden schwebt wie eine Gewitterladung über dem Land und wird, wenn sie auf die Realität durchschlägt, eine vernichtende Wirkung entfalten.

Die Hyperinvasion galoppiert und droht alles zu entwerten, was wir uns in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben: unseren Wohlstand, unsere sozialen Sicherungssysteme, unsere Kultur und den Frieden, in dem wir leben. Die Politiker und die, die ihnen noch folgen, feiern in einem letzten Willkommensrausch den Abschied von sich selbst.

All das geschieht ohne Not. Was getan werden müßte, ist sattsam bekannt. Strikte Beschränkung des Asylrechts auf Personen, die aufgrund ihres politischen Engagements verfolgt werden; Wiedereinführung der Grenzkontrollen innerhalb Europas und effiziente Sicherung der Außengrenzen; konsequente Abschiebung aller abgelehnten und gewalttätigen Asylbewerber, Abschaffung aller Duldungstatbestände et cetera, et cetera.

Die herrschende Politik krankt nicht daran, daß sie nicht wüßte, was zu tun wäre. Sie weiß sehr wohl, was notwendig wäre, weigert sich aber aus einem schwer erklärbaren Starrsinn heraus, das Notwendige zu tun.

Es kann also nicht darum gehen, die immer gleichen Forderungen wieder und wieder zu erheben. Es geht, wie Martin Sellner auf dem Blog der Sezession gesagt hat, darum, Bilder und Begriffe zu verwenden, „die entlarvend, blitzartig einschlagen und die Phänomene in ein anderes Licht tauchen“ (http://www.sezession.de/51293/geistige-verschaerfung-gegen-defaitismus.html). So kann es uns vielleicht gelingen, den eingeschlafenen Willen zur Verteidigung des Eigenen wieder wachzurütteln.

Unsere Kampagne wird keinen Maßnahmenkatalog entfalten, und wir werden uns auch garantiert nicht darüber beschweren, daß die Politik keine ausreichenden Aufnahmekapazitäten geschaffen hat. Wir wollen in zehn Folgen Schlaglichter auf einzelne Aspekte werfen, die das ganze Ausmaß der Einwanderungswelle, die katastrophalen Folgewirkungen und das Versagen der Politik verdeutlichen.

Ab morgen wird jeden Freitag bis Ende November gegen 18 Uhr auf unserer Heimseite eine solche Botschaft unter „Aktuelles“ veröffentlicht. Begleitend dazu werden Aufkleber mit dem Logo der Kampagne gedruckt. Am Ende der Kampagne wird ein Flugblatt erstellt, das die 10 Punkte zusammenfaßt.

Damit zielen wir nicht nur auf Mitglieder und Funktionsträger unserer Partei, sondern richten uns an alle Bürger und alle Politiker unseres Landes in der Hoffnung, daß ihr Wirklichkeitssinn noch ein Minimum an Empfänglichkeit aufweist. Wir wollen ihnen den Ernst der Lage verdeutlichen, der uns gebietet, eine Forderung über alles andere zu stellen: Stoppt die Flut!

Hans-Thomas Tillschneider (Sprecher der Patriotischen Plattform)