Mit völligem Unverständnis hat die Patriotische Plattform davon erfahren, daß der Bundesvorstand der AfD der Aufnahme von Götz Kubitschek und seiner Frau Ellen Kositza widersprochen und gemäß der neuen Satzung damit die Aufnahme widerrufen hat. Wir weisen diesen Akt als einen Verstoß gegen das Subsidiaritätsprinzip und im Fall Kubitschek/Kositza als schwere Fehlentscheidung aufs Schärfste zurück.

Niemand hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland mehr um die intellektuelle Aufrüstung des demokratischen Spektrums rechts von der CDU verdient gemacht als Götz Kubitschek und Ellen Kositza. Wir, die Patriotische Plattform, sahen in ihnen schon immer die natürlichen Verbündeten der AfD.

In Götz Kubitscheks Antaios-Verlag sind mit „Die Verteidigung des Eigenen“ von Martin Lichtmesz, „Zurüstung zum Bürgerkrieg“ von Thorsten Hinz und „Warum ich kein Linker mehr bin“ von Manfred Kleine-Hartlage Bücher erschienen, die zur Pflichtlektüre jedes AfD-Mitglieds gehören sollten.

Die von Kubitschek herausgegebene Zeitschrift „Sezession“ (www.sezession.de) hat den Aufstieg der AfD von Beginn an mit klugen Analysen begleitet und gefördert. Hier wurde genau jener Gegenstandpunkt zur etablierten Politik erarbeitet und begründet, den die AfD einnehmen muß, will sie eine echte Alternative zu den Altparteien sein.

Götz Kubitschek hat aus der nachvollziehbaren Scheu des Intellektuellen gegenüber der Parteipolitik lange Zeit gezögert, der AfD beizutreten. Aus unserer Sicht war sein Aufnahmeantrag längst überfällig und eine angemessene Reaktion auf seinen Entschluß, nun doch die Mitgliedschaft zu beantragen, wäre gewesen, ihn zum Hauptprogrammverantwortlichen zu ernennen. Daß man nicht davor zurückschreckt, ihn derart zu brüskieren, ist eine Schande für den Bundesvorstand.

Wir sind überzeugt: Mit dieser Frage steht die AfD am Scheideweg. Gelingt es den schalen Köpfen, deren politisches Denken sich in den Phrasen der Mainstreampresse abspielt, Götz Kubitschek aus der Partei herauszuhalten, dann werden all jene kritischen Geistern, die die AfD so dringend benötigt, die Partei verlassen. Das wäre ihr Ende. Deshalb ist es keine Übertreibung, wenn wir sagen: Die AfD wird entweder mit Götz Kubitschek sein oder sie wird gar nicht sein!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform