Gegen Dubravko Mandic, Mitglied des Schiedsgerichts der AfD Baden-Württemberg und Mitglied des Schiedsgerichts der Jungen Alternative, soll ein Ausschlußverfahren eröffnet werden, weil Dubravko Mandic in einem parteiinternen Diskussionsforum einen Begriff verwendet hat, der als Beleidigung von US-Präsident Barack Obama verstanden werden könnte.

Wir sind der Auffassung, daß eine solche Ausdrucksweise, auch wenn es darum geht, die Sprechverbote der politischen Korrektheit zu hinterfragen, fehl am Platz ist.
Allerdings rechfertigt nichts ein Ausschlußverfahren – die schärfste Sanktion einer Partei gegen ihre Mitglieder, die nur bei nachweislicher schwerer Parteischädigung in Frage kommt.

Dubravko Mandic hat die Äußerung ganz bewußt nicht öffentlich, sondern in einem parteininternen Diskussionsforum getan und in gutem Glauben darauf vertraut, daß die anderen Mitglieder ihre Gruppenloyalität wahren. Außerdem soll er selbst seine Wortwahl im Fortgang der Diskussion relativiert haben.

Die Veröffentlichung und Verbreitung der Äußerung geht auf Dritte zurück, sie tragen somit auch die Verantwortung für einen eventuell entstandenen Imageschaden.

Der ganze Vorgang hätte parteiintern abgehandelt werden müssen. Das Höchste, was zu diskutieren wäre, wäre eine Rüge. Uns drängt sich der Eindruck auf, daß hier ein Vorwand gesucht wird, um mit Dubravko Mandic ein unbequemes Mitglied aus der Partei zu entfernen. Dagegen verwahren wir uns!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform