Die Patriotische Plattform hält die Einigung der Großen Koalition auf eine Frauenquote in Aufsichtsräten für einen schweren Fehler, der das Ansehen beruflich erfolgreicher Frauen beschädigen und den Industriestandort Deutschland weiter schwächen wird.

Wie die Erfahrung lehrt, streben Frauen aus freien Stücken deutlich seltener Führungspositionen an als Männer. Die Politik sollte das akzeptieren. Eine Frauenquote schafft ein künstliches Überangebot an Führungsstellen mit allen negativen Folgen, die daraus resultieren. Aus Mangel an Frauen droht eine Entwicklung wie in Norwegen, wo, um die Quote zu erfüllen, Frauen mehrere Aufsichtsratposten annehmen mußten, und dann als „Goldröcke“ verspottet wurden.

Wir brauchen auf Führungspositionen weder „Goldröcke“ noch Quotenfrauen, sondern diejenigen, die, unabhängig von ihrem Geschlecht, am besten geeignet sind. Quoten blockieren die marktwirtschaftliche Bestenauslese und entwerten die Leistung von Frauen, die sich auch ohne eine solche Überprivilegierung durchgesetzt hätten.

Einen sachlichen Grund für die Quote gibt es nicht. Frauenquoten beruhen auf einem feministischen Verschwörungsdenken, wonach Personalabteilungen von alten Herren beherrscht werden, die abgemacht haben, keine auch noch so qualifizierte Frau einzustellen, und zwar allein, weil sie eine Frau ist. Wir meinen: Diese von den 68ern stammende krude Ideologie gehört endlich auf den Müllhaufen der Geschichte!

Deshalb fordern wir: Schluß mit dem Quotenirrsinn! Strikte Gleichberechtigung statt Überprivilegierung durch Quoten!
Es ist bedauerlich genug, daß das Quotendenken im öffentlichen Dienst unangefochten herrscht und schon zu einem beträchtlichen Ansehens- und Niveauverlust unserer Universitäten beigetragen hat; unsere Wirtschaft sollten wir davon freihalten.

Wir fordern alle Fraktionen und Mandatsträger der AfD auf, sich noch deutlicher als bislang von der Quotenpolitik zu distanzieren. Quoten raus aus den Köpfen!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform