Mit Empörung hat die Patriotische Plattform die antisemitischen Ausfälle auf den Pro-Ghaza-Demonstrationen der letzten Tage zur Kenntnis genommen.

Als Patrioten ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, daß das jüdische Volk – so wie jedes andere Volk dieser Welt auch – seine Heimstatt haben soll.
Wir verurteilen deshalb ausdrücklich nicht nur die antisemitischen, sondern auch die antizionistischen Äußerungen.

Wir stehen zu Israel und zum Judentum in Deutschland. Allerdings würde wir uns wünschen, daß auch Israel und die Juden in Deutschland uns bei unserer Auseinandersetzung mit den Islamverbänden stärker unterstützen.

Wir erinnern nur daran, daß Charlotte Knobloch noch 2010 für die Einrichtung eines islamischen Zentrums in München das Wort ergriffen hat (http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2954.html?sstr=zentr).

Sie hat damit die Hoffnung verbunden, ein solches Zentrum werde, „antisemitische Ressentiments bei deutschen Muslimen ausräumen“.

Die jüngsten Demonstrationen, bei denen aus der Mitte der islamischen Gemeinde heraus antisemitische Hetzparolen ertönten, sollten derartige Hoffnungen ein für allemal widerlegt haben.

Unter vielen Muslimen in Deutschland gehören antisemitische Äußerungen heute mehr denn je zum guten Ton.

Ein Vergleich mit der Situation noch vor wenigen Jahren zeigt: Islamischer Religionsunterricht, Moscheebauten, islamische Zentren und Stiftungen haben nicht dazu geführt, daß der Antisemitismus unter deutschen Muslimen abgenommen hätte, sondern – im Gegenteil – nur dazu, daß er umso selbstbewußter geäußert wird.

Das zeigt uns: Israelis, deutsche Juden und nicht-jüdische Deutsche müssen gegen die Gefahren, die vom politischen Islam ausgehen, zusammenstehen!

Der Vorstand der Patriotischen Plattform