Der Präsident des sächsischen Verfassungsschutzes, Gordian Meyer-Plath (CDU), ist wegen seiner Zugehörigkeit zu einer Studentenverbindung in die Kritik geraten. Die Vorwürfe, die vor allem von den Grünen und der Linkspartei erhoben werden, entbehren jeglicher Substanz.

Studentenverbindungen pflegen akademische Traditionen und leisten damit einen unersetzbaren Beitrag zum Erhalt unserer deutschen Universitätskultur. Sie sind intern nach demokratischen Grundsätzen organisiert und fördern die Entwicklung ihrer Mitglieder zu verantwortungsbewußten und starken Persönlichkeiten.
Damit sind Burschenschaften keine Feinde, sondern – im Gegenteil – eine Säule der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Wer an der Zugehörigkeit eines Amtsträgers zu einer Studentenverbindung Anstoß nimmt, offenbart eine intolerante und ideologisch verzerrte Weltsicht, von der eine größere Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ausgeht als von jeder Studentenverbindung. Wir, die Patriotischen Plattform, wenden uns mit Entschiedenheit gegen die Diffamierung der Burschenschaften als rechtsextremer Vereinigungen.

Der Vorstand der Patriotischen Plattform